Wichtig ist, dass die Ursache für Schimmelbefall gefunden wird!

Schimmel erkennen & sanieren

Nicht immer ist ein Wasserschaden (zB. Rohrbruch) für den Schimmel verantwortlich. Sehr oft kommt es in der Wohnung zu einer Anreicherung von Wasserdampf, welcher dann an kalten Wänden zu kondensieren beginnt. Dies bedeutet, dass eine warme feuchte Innenluft viel Wasser aufnehmen kann. Eine kalte Innenluft (zB. vor kalten Innenwänden) kann wesentlich weniger Wasser pro Kubikmeter Luft aufnehmen.

20 Grad warme Luft kann rund 15g/m³ Wasser aufnehmen, jedoch 10 Grad kalte Luft nur ca. die Hälfte (7g/m³). Die Differenzmenge an Wasser nennt man Kondensatwasser.

Dieses Kondensatwasser setzt sich am Wandverputz ab und durchnässt diesen.

Es sind somit bereits 2 Punkte geschaffen, welche für einen Schimmelbefall verantwortlich sein können:

  • Nasses Mauerwerk durch Kondensatwasser
  • optimaler Nährboden (Verputz des Mauerwerks)

Manche Schimmelpilze beginnen bereits bei einer Temperatur unter 20 Grad zu wachsen, andere benötigen nur 65% relative Luftfeuchte.

Weiters muss ausgesagt werden, dass ein Schimmelpilz nur dann wachsen kann, wenn Schimmelsporen vorhanden sind.

Aber woher kommen die Schimmelsporen?

Schimmelsporen sind grundsätzlich natürlich und werden zB. für die Zersetzung von Blättern im Herbst / Winter benötigt. Weiters muss davon ausgegangen werden, dass in jedem Haushalt zahlreiche Schimmelsporen vorhanden sind, vom Waldspaziergang oder vom Kellerbesuch „eingeschleppt“ werden.

Schimmelsporen alleine machen uns keine Sorgen.

Treffen aber nun Schimmelsporen auf nasse Innenwände, bei einer hohen Luftfeuchte (zB. ab 65% relative Luftfeuchte) und dies bei einem optimalen Raumklima von 23 Grad, dann dauert es in der Regel nur wenige Tage bis die Schimmelsporen aus dem Wandverputz genügend Nährstoffe „aufgesaugt“ haben und einen Bewuchs bilden.

Der Bewuchs (oder auch Myzel bzw. die Gesamtheit der Hyphen) ist sichtbar. Die Farbe des Bewuchses ist grundsätzlich nebensächlich. Ebenso ist es (zuerst) nebensächlich um welchen Schimmelpilz es sich handelt.

Daher muss abgeklärt werden, warum die Wand nass ist:

  • Liegt ein Rohrbruch vor?
  • Ist die Luftfeuchte zu hoch und warum?
  • Ist ein Bauschaden in Form einer zu geringen Wärmedämmung für die feuchte Wand verantwortlich?

Verschiedene Schimmelpilzarten

Grundsätzlich interessiert uns nur dann die einzelne Gattung (Name) der Schimmelpilze, wenn daraus die Ursache verifiziert werden muss. Hier ist aber von sogenannten Selbsttests abzuraten, da hier die Ergebnisse oft verfälscht werden.

Falsche Ergebnisse werden erzielt, wenn zB. Hausstaubproben zur Untersuchung eingesendet werden. Im Hausstaub finden sich immer Schimmelpilzsporen.

Einzelne Schimmelpilzgattungen können zB. auf einen Wasserschaden hinweisen, andere wieder auf länger andauernde Wasserschäden (zB. Wassereintritt bei Terrassentüre).

Sanierung von Schimmelschäden

Kennt man die Ursache für die Durchnässung der Wände, muss diese beseitigt werden. Parallel dazu kann die Sanierung abgearbeitet werden.

Kleine Schimmelschäden können in Eigenregie beseitigt werden, größere Schäden sind nur von Fachfirmen oder unter Anleitung von geprüften Personen (zB. Sachverständige, Fachpersonal) zu entfernen.

Ab einem großen Schimmelschaden empfehlen wir nur geprüfte Unternehmen, welche so wie wir, beim Bundesverband für Schimmelsanierung und technische Bauteiltrocknung gelistet sind.

Auf Grund unseren Erfahrungen und Ausbildungen, sowie der neuesten Messgeräte können wir rasch helfen!

Auszug Bundesverband: www.bv-schimmel.at

 „… Die vom Bundesverband vorgegebenen Gütekriterien sichern Ihnen Qualität bei Ihrem Sanierungsprojekt zu. Experten erstellen und überprüfen diese Qualitätsstandards, welche für alle zertifizierten Mitglieder verbindlich sind. Einerseits besteht eine Verpflichtung zum Einsatz von Arbeitsweisen, welche sich am aktuellen Stand der Technik befinden. Darüber hinaus muss eine Unabhängigkeit zwischen Begutachtung und Sanierung garantiert sein. Dies verhindert Interessenskonflikte und schützt Sie vor unnötigen Ausgaben. …“

Hier können sämtliche Leitfäden kostenlos eingesehen werden:

https://www.bv-schimmel.at/unabhangige-information/broschuren/

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